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Jenoptik "strong buy" 23.12.2002
SEB
Die Analysten der SEB bewerten in ihrem aktuellen "AnlageFlash" die Aktie von Jenoptik (WKN 622910) mit "strong buy".
Der Technologie- und Industriekonzern Jenoptik werde über die M+W Zander nun auch die restlichen 51% des Gebäudemanagements (GTG) der Deutschen Bank per Januar 2003 übernehmen. Das Unternehmen GTG betreibe das technische Gebäudemanagement für die von der Deutschen Bank genutzten Immobilien an wichtigen Standorten. Für beide Unternehmen sei dieser Deal "nur" ein weiterer, aber wichtiger Schritt hin zu der jeweils bekannten und zuletzt konsequent verfolgten Unternehmensstrategie.
Jenoptik baue seit 2 Jahren zielstrebig das Gebäudemanagement aus und habe gerade hier in den letzten Monaten vermehrt Aufträge an Land gezogen bzw. Akquisitionen durchgeführt. Erst am 18. Dezember habe M+W Zander auch die Gebäudebetreuung vom französischen Industriekonzern Alstom für die beiden schweizerischen Standorte Baden und Birt erhalten. Für die Berliner Alstom-Niederlassung führe M+W bereits diese Dienste durch. Mit dieser Spezialisierungsstrategie in Richtung Facility Management wolle sich Jenoptik über die Tochter M+W Zander zukünftig etwas weniger konjunkturanfällig, vor allem vom zyklischen Chipgeschäft, zeigen. Doch auch ein Auftrag über den Neubau einer Halbleiterfabrik in Höhe von 125 Mio. Euro habe jüngst an Land gezogen werden können. So habe per 17. Dezember die Wacker Chemie GmbH den Auftrag zum Aufbau eine neuen Halbleiterfabrik in Sachsen erteilt.
Für die Deutsche Bank sei der Verkauf der Gebäudemanagement-Tochter GTG ebenso "nur" ein weiterer Schritt innerhalb der zuletzt forcierten Outsourcing-Strategie. Zuvor habe die größte deutsche Bank ihr kontinentaleuropäisches Rechenzentrum an IBM ausgegliedert.
Die Aktie von Jenoptik ist für die Analysten der SEB, nicht zuletzt wegen dieser klar verfolgten Strategie ein "strong buy". Das Kursziel für die Jenoptik-Aktie liege bei 14 Euro.
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